
Was ist wohl der größte Fehler, den man in Bezug auf den eigenen zukünftigen Wohlstand machen kann?
Zwei Szenarien
Stellen wir uns zwei Szenarien vor:
Im ersten Szenario haben wir ein Paar oder eine Familie mit einem guten, regelmäßigen Einkommen. Sie können sich ein stressfreies Leben leisten und kaufen, worauf sie Lust haben. Sie bezahlen ihre Eigentumswohnung oder ihr Haus ab. Kleine Spielsachen für Haustiere oder diverse Gadgets kosten bei Temu oder Alibaba zwar nicht viel, doch durch die ständige Abfolge von Käufen rinnt das Geld einfach davon. Was am Monatsende übrig bleibt, landet schlicht auf einem Tagesgeldkonto. Spricht man sie auf den Vermögensaufbau an, lautet die Antwort: „Wir haben kein Geld zum Investieren, nicht einmal einen Euro im Monat. Das gibt unser Budget nicht her. Es ist gerade kein günstiger Zeitpunkt für uns. Vielleicht später, wenn diese oder jene Bedingung erfüllt ist.“ Doch wenn diese Bedingung später tatsächlich eintritt, stehen bereits neue Hindernisse im Weg, die Investitionen verhindern. Und so geht es jahrelang weiter.
Das zweite Szenario: ein junger Mensch, der gerade ins Berufsleben startet und einen eher schlecht bezahlten Job hat. Er deckt seine regelmäßigen Ausgaben für das Nötigste – wie Miete, Lebensmittel usw. Je nachdem, wie viel er im Monat verdient, gelingt es ihm, zwischen 50 und 150 Euro beiseitezulegen. Dieses Geld investiert er nach einer 1500 Jahre alten Strategie – der sogenannten babylonisch-talmudischen Strategie zur Vermögensallokation – und verfolgt diesen Plan zum Vermögensaufbau über die Zeit hinweg konsequent.
Wer von beiden wird im Laufe der nächsten 5 oder 10 Jahre wohlhabender sein? Die Wahrscheinlichkeit ist extrem hoch, dass der junge Mensch aus dem zweiten Szenario das Paar aus dem ersten Szenario bei Weitem übertreffen wird. Und das, obwohl das Paar im ersten Szenario über all die Jahre hinweg ein deutlich höheres Einkommen hatte. Doch um den Vermögensaufbau haben sie sich überhaupt nicht gekümmert.
Der Hauptfehler
Kommen wir nun zum Thema dieses Artikels: Welchen Hauptfehler begehen viele Menschen beim Aufbau ihres eigenen Vermögens?
Liegt es am Geldmangel? – Ehrlich gesagt: Nein. Die meisten Erwerbstätigen könnten – wenn sie wollten – monatlich zumindest 1 bis 50 Euro (oder USD, GBP, CHF usw.) beiseitelegen. Wenn sie dieses Geld nicht aufbringen, liegt das nicht an fehlenden Mitteln, sondern daran, dass sie gar nicht investieren *wollen*. Tatsächlich könnten sie in den meisten Fällen sogar (deutlich) mehr als nur 1 bis 50 Euro sparen. Wenn es jemandem an einem einzigen Euro pro Monat fehlt, um in seinen zukünftigen Wohlstand zu investieren, dann ist der Geldmangel nur eine billige Ausrede. Der wahre Grund liegt woanders.
Was ist also letztendlich der Grund? Kurz gesagt: Die Menschen zögern, weil sie fürchten, der Zeitpunkt könnte ungünstig sein. Dieses Zögern kann Monate oder gar Jahre andauern. Irgendwann glauben sie, die Preise für Edelmetalle (oder andere Vermögenswerte) seien zu hoch: „Sie können nicht weiter steigen. Sie sind schon zu teuer. Wenn sie fallen, verliere ich mein Geld. Und ich will es nicht verlieren.“ Wenn der Preis zu sinken beginnt, warten sie ab: „Er könnte noch weiter fallen. Ich will jetzt nicht kaufen; es könnte noch billiger werden.“ Der Preis steigt wieder: „Ich habe den richtigen Einstiegszeitpunkt verpasst. Jetzt kann ich nicht mehr das volle Potenzial nutzen. Ich warte auf den nächsten Kursrückgang.“ Und schließlich: „Außerdem ist mein Geld auf dem Sparkonto am sichersten. Da bekomme ich sogar Zinsen und verliere nichts.“
Tatsächlich war der beste Zeitpunkt für den Vermögensaufbau gestern. Doch der zweitbeste Zeitpunkt ist heute. Je früher Sie beginnen, desto mehr Zeit bleibt Ihnen, um ein stattliches Vermögen für sich und Ihre Familie aufzubauen.
Regelmäßiges Sparen
Wenn es um Gold oder andere Vermögenswerte geht, weiß niemand genau, wann der Preis seinen Tiefst- oder Höchststand erreicht. Genau aus diesem Grund verfolgen viele Anleger die Strategie regelmäßiger Investitionen: Sie investieren Monat für Monat denselben Geldbetrag, unabhängig vom aktuellen Preis des Metalls oder der jeweiligen Anlageklasse.
Dieser Ansatz erspart Ihnen das ständige Grübeln über den richtigen Zeitpunkt oder die optimalen Kaufkurse und ermöglicht es Ihnen, den sogenannten Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt) zu nutzen. Was bedeutet das? Durch die regelmäßigen Käufe werden Preisschwankungen ausgeglichen. Steigt der Preis, erhöht sich auch der Gesamtwert Ihres Bestands. Fällt der Preis, bietet sich Ihnen die Gelegenheit, günstiger einzukaufen und für denselben Geldbetrag mehr zu erwerben – ganz nach dem Motto: „Hurra, Sommerschlussverkauf!“ Solange Sie Ihre Metalle nicht verkaufen, bleibt die Gesamtmenge Ihres Bestands unverändert erhalten. Und durch die Anwendung der Swap-Strategie können Sie die Menge Ihrer Metalle (und damit den Wert Ihres Bestands) sogar noch steigern, ohne dafür zusätzliches Geld investieren zu müssen.
Trends 2026
Welche Trends sind für den Rest des Jahres 2026 auf dem Edelmetallmarkt zu erwarten? Viele Analysten gehen davon aus, dass sich die aktuelle Preiskorrektur bis zum Ende des Sommers fortsetzen könnte; dies hängt jedoch stark von der geopolitischen Lage ab. Es ist eine gute Gelegenheit, zu günstigeren Preisen zu kaufen, solange diese noch verfügbar sind – denn dieser Zustand wird nicht von Dauer sein. Goldman Sachs prognostiziert einen Anstieg des Goldpreises auf 5.400 USD pro Unze bis Jahresende (aktuell 4.155 USD pro Unze). JP Morgan erwartet sogar noch höhere Preise im Bereich von 6.000 USD pro Unze.
Der richtige Zeitpunkt für den Vermögensaufbau ist genau der Moment, in dem Sie damit beginnen. Sie müssen nicht wissen, wie sich die Gold- oder Silberpreise im nächsten Monat entwickeln werden. Sie müssen lediglich den ersten Schritt tun:
1. Laden Sie die flexgold-App herunter.
2. Schließen Sie die erforderlichen Prüfungen ab.
3. Legen Sie Ihren monatlichen Sparbetrag fest.
4. Richten Sie einen Dauerauftrag für Zahlungen an Ihr Edelmetalldepot ein.
5. Beginnen Sie mit dem Vermögensaufbau.
Sollten Sie Fragen zur flexgold-App oder zu Edelmetallen im Allgemeinen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren – einer der Vertreter von Singabiz® hilft Ihnen gerne weiter. Zudem finden Sie zahlreiche Artikel zu diesem Thema in unserem Blog.
